# KI-Assistenten

> Quelle: https://punktzwei.ch/ki-assistenten

## KI-Assistenten im Arbeitsprozess

Der Nutzen von KI-Assistenten entsteht vor allem dort, wo sie direkt in bestehende Prozesse integriert sind. Sie unterstützen Redaktion, Publishing und Wissensarbeit genau an den Stellen, an denen Informationen, Kontext und schnelle Entscheidungen benötigt werden, etwa im CMS, im Redaktionssystem oder innerhalb interner Wissensplattformen.

Dadurch entstehen Lösungen, die nicht isoliert funktionieren, sondern sich sinnvoll in bestehende Arbeitsabläufe einfügen.

## Flexible Workflows statt starre Systeme

Unsere Assistenten bestehen nicht aus einer einzelnen «Alleskönner»-KI, sondern aus mehreren spezialisierten Bausteinen. Jeder übernimmt eine klar definierte Aufgabe — etwa Inhalte zusammenfassen, Schlagworte vergeben, Übersetzungen vorschlagen oder fehlende Metadaten ergänzen.

Diese Bausteine lassen sich flexibel kombinieren, austauschen und unabhängig voneinander weiterentwickeln. Dadurch entstehen Workflows, die sich an neue Anforderungen anpassen lassen, ohne bestehende Prozesse komplett neu aufzubauen.

Dieses Prinzip bezeichnen wir als «Composed Workflows»: modulare Systeme, die schrittweise wachsen und sich flexibel in bestehende Produktions- und Content-Prozesse integrieren lassen.

## Unternehmenswissen als verlässliche Quelle

Damit ein Assistent nützlich ist, muss er auf den richtigen Inhalten arbeiten. Wir setzen auf RAG-Architekturen (Retrieval-Augmented Generation): Bevor die KI antwortet, wird zunächst in den vorhandenen Quellen — Dokumentationen, internen Wikis, CMS-Inhalten, FAQ-Sammlungen — nach passenden Inhalten gesucht. Erst auf dieser Basis formuliert das Modell eine Antwort, und es kann jederzeit die zugrundeliegende Quelle ausweisen.

So bleiben die Antworten verlässlich, prüfbar und im Rahmen dessen, was im Unternehmen tatsächlich an Wissen vorhanden ist. Halluzinationen werden weitgehend ausgeschlossen, weil das Modell nicht «frei erfinden» muss, sondern aus dem hinterlegten Material schöpft.

## Klar definiert, kontrolliert betrieben

Im Konzept legen wir fest, welche Themen der Assistent abdeckt, wann er an eine Person übergibt und wie er sich gegenüber den Nutzer:innen verhält. Es entstehen also weniger «Allzweck-Bots» als vielmehr fokussierte Werkzeuge mit klarem Rahmen.

Im Betrieb achten wir auf Nachvollziehbarkeit: welche Quellen wurden konsultiert, welche Antwort wurde gegeben, wo waren Unsicherheiten? Diese Transparenz ist die Voraussetzung dafür, dass die Redaktion oder das Team dem Werkzeug auch wirklich vertraut.

Ein KI-Assistent muss nicht jeden Prozess vollständig übernehmen. Oft liegt der grösste Nutzen gerade dort, wo wiederkehrende oder zeitintensive Arbeitsschritte gezielt unterstützt werden — etwa bei Recherche, Strukturierung, Metadaten oder der Prüfung von Inhalten.

Komplexere Entscheidungen, Redaktion oder gestalterische Eingriffe bleiben weiterhin beim Menschen oder werden durch andere spezialisierte Dienste ergänzt. So entstehen Workflows, die effizient unterstützen, ohne bestehende Prozesse unnötig zu verkomplizieren.
