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## Vom Inhalt her gedacht

Strukturierter Content steht bei uns am Anfang jedes Projekts. Bevor wir gestalten oder programmieren, klären wir, welche Inhalte das Projekt trägt, wie sie zueinander stehen, welche Ausgabekanäle sie bedienen müssen und wer sie pflegt.

Diese Publishing-Sicht unterscheidet uns von klassischen Webagenturen. Komplexe Inhalte brauchen klare Strukturen, Navigationskonzepte, Filterlogiken, Detail- und Übersichtsebenen. Erst wenn das Inhaltsmodell stimmt, kann die technische Umsetzung ihre Wirkung entfalten.

## Frontend mit Nuxt und Vue

Für das Frontend setzen wir auf Nuxt, das Vue-basierte Meta-Framework. Wir nutzen die aktuelle Major-Version (Nuxt) und damit eine moderne JavaScript-Plattform mit Server-Side-Rendering, statischer Generierung, hybriden Rendering-Modi, integriertem Routing, Image- und Font-Optimierung sowie einer ausgereiften Modul-Architektur.

Vue-Komponenten halten die Codebasis übersichtlich und erlauben es, Layouts, Sektionen und UI-Bausteine wiederzuverwenden. TypeScript kommt zum Einsatz, wo es Mehrwert bringt – vor allem in der Anbindung an Schnittstellen und in komplexerer Geschäftslogik. Styling läuft über CSS-Module mit Custom Properties oder gezielt über Tailwind, je nach Projektprofil.

## Headless-CMS mit Strapi

Im Backend setzen wir konsequent auf den Headless-Approach. Inhalte werden in einem separaten System gepflegt und über APIs (REST oder GraphQL) ans Frontend ausgespielt. Unsere bevorzugte Plattform ist Strapi: Open Source, in Node.js geschrieben, flexibel im Datenmodell und gut anpassbar an spezifische Redaktionsanforderungen.

Strapi erlaubt uns, individuelle Inhaltsstrukturen mit Komponenten Sammlungen aufzubauen, perfekt für Pages mit unterschiedlichen Block-Layouts. Die Admin-Oberfläche ist für Redaktionen zugänglich, lässt sich aber auch tief anpassen, wenn spezielle Editorial-Anforderungen entstehen. Über Plugins binden wir bei Bedarf Übersetzung, Workflow-Management, Asset-Pipelines oder eigene Verarbeitungs-Schritte ein.

Wo Strapi nicht passt – etwa weil eine andere Plattform bereits eingeführt ist oder spezifische Compliance-Anforderungen es verlangen – arbeiten wir auch mit anderen modernen Headless-Systemen.

Architektonisch folgen wir dem Jamstack-Prinzip. Der Begriff steht für die drei tragenden Elemente: JavaScript für die dynamischen Anteile, APIs für die Anbindung an Services und Daten, und Markup als ausgelieferte Basis. Das Besondere: Die Seiten werden im Vorfeld in einem Build-Prozess zusammengefügt und können anschliessend als statische Dateien über ein Content Delivery Network ausgespielt werden.

Das Resultat sind sehr performante Seiten, die unter Last gut skalieren, weniger angreifbar sind und einfacher betrieben werden können. Wo dynamische Anteile nötig sind, zum Beispiel für eingeloggte Bereiche oder personalisierte Inhalte, fügen wir gezielt Server-Komponenten ein, statt die ganze Architektur darauf auszulegen.

## Pflegbar für Redaktionen

Was nicht gepflegt wird, veraltet. Wir entwickeln Redaktionsoberflächen, die sich in den Arbeitsalltag der Content-Verantwortlichen integrieren lassen. Sie verfügen über klare Editorial-Strukturen, sinnvolle Vorschauen, gezielte Validierungen und so wenige Optionen wie nötig.

Die Komponenten-Bausteine im CMS spiegeln dabei die Bausteine im Frontend wider. Eine Pages-Detailseite wird damit zur visuellen Komposition – Block-für-Block, ohne dass die Redaktion HTML, CSS oder Templates kennen muss.

## UX/UI aus dem Workflow gedacht

Gute Benutzeroberflächen entstehen nicht losgelöst vom System, sondern direkt aus dem späteren Arbeitsprozess. Deshalb entwickeln wir UX/UI vor allem dort, wo Inhalte, Workflows und technische Umsetzung eng zusammenspielen, etwa bei individuellen Web-Tools, Redaktionsoberflächen oder Content-First-Plattformen.

Design und Entwicklung greifen dabei direkt ineinander: Anforderungen lassen sich früh im Interface testen, Komponenten können iterativ weiterentwickelt werden und neue Funktionen fliessen ohne aufwendige Übergaben direkt ins Frontend ein. So entstehen Anwendungen, die nicht nur gut aussehen, sondern im Alltag effizient funktionieren.

Technologien sind für uns kein Selbstzweck. Der Aufbau eines Systems richtet sich nach Inhalt, Redaktion und späteren Prozessen, nicht nach einem fixen Technologie-Setup.

Deshalb kombinieren wir Headless-CMS, moderne Frontend-Frameworks und API-basierte Dienste so, dass Inhalte effizient verwaltet, flexibel ausgespielt und langfristig weiterentwickelt werden können.
